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Porträt und Verabschiedung des Behindertenrechtsaktivisten Henry Spradau

Henry Spradau in Greifswald, jpg, 65.4 KB
Henry Spradau in Greifswald

Mein Name ist Henry Spradau. Ich bin für den Sozialverband Deutschland (SoVD) Mitglied im Landesteilhabebeirat.
Ganz herzlich bedanken möchte ich mich für die Möglichkeit auf diesem Wege mitteilen zu können:
"Ich bin dann mal weg!"
Ab April wohnen wir in Greifswald, natürlich auch eine Hanse- und Universitätsstadt; ohne dem geht es natürlich nicht!

Ich möchte all denen sehr danken, mit denen ich versucht habe, soziale und sozialpolitische Angelegenheiten als eine allgemein-gesellschaftliche Aufgabe voran zu bringen. Das gilt für meine fast 50jährige Tätigkeit im bremischen öffentlichen Dienst im Bereich des Sozial- und Arbeitsressorts. Ich war dort nach Abschluss meiner Ausbildung in unterschiedlichen Funktionen tätig. In den letzten 10 Jahren war ich Leiter des Versorgungsamtes Bremen (jetzt Amt für Versorgung und Integration Bremen). Seit Ende November 2013 bin ich im Ruhestand.

Danach habe ich ehrenamtliche Aufgaben in unterschiedlichen Bereichen übernommen. Gerade diese haben viele neue und spannende Erfahrungen mit sich gebracht. Besonders wichtig waren die Begegnungen mit den engagierten Persönlichkeiten, die ich dabei kennen lernen durfte. Nichts von diesen fachlichen und persönlichen Eindrücken und Erlebnissen möchte ich missen. Ich bin sehr dankbar dafür. So bin ich seit Mai 2015 Mitglied im geschäftsführenden Landesvorstand des SoVD -Sozialverband Deutschland e.V. Landesverband Bremen und dort Sprecher des Sozialpolitischen Ausschusses Bremen.

Ferner war ich Mitglied in der Seniorenvertretung Bremen und im Medienrat der Landesmedienanstalt Bremen. Ich bin ehrenamtlicher Richter am Sozialgericht und Verwaltungsgericht gewesen. Ich war langjährig Mitglied in der Selbstverwaltung der Unfallkasse Bremen und bis vor einiger Zeit Mitglied im Aufsichtsrat des Martinsclubs Bremen e.V.
In meinem Ruhestand ist es mir eigentlich nie langweilig geworden.

Ich denke, dass ich auch in Greifswald das Kümmern um soziale und sozialpolitische Angelegenheiten nicht aufgeben werde. Auch dort werde ich versuchen, an der ein oder anderen Stelle, neue Erfahrungen zu sammeln. Es würde mich sehr freuen, wenn die beschriebenen Verbindungen und Kontakte dabei hilfreich sein könnten und weiter Bestand haben.

Allen Begleiterinnen und Begleitern auf meinem bisherigen Weg möchte ich herzlich danken. Ich wünsche allen weiterhin viel Erfolg bei ihrer Arbeit, ein gutes Durchhaltevermögen (, denn der sozialpolitische Fortschritt ist eine Schnecke!) und vor allem gute Gesundheit.

Viele Grüße
Henry Spradau