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Stiftung "Anerkennung und Hilfe"

Allgemein

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Foto: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

In der Zeit von 1949 bis 1975 (BRD) bzw. 1949 bis 1990 (DDR) haben Kinder und Jugendliche in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe und der Psychiatrie zu Teil großes Leid und Unrecht erfahren. Um den Betroffenen zu helfen wurde die Stiftung "Anerkennung und Hilfe" gegründet. Aufgabe der Stiftung ist die die öffentliche Anerkennung, die Anerkennung durch wissenschaftliche Aufarbeitung der Leids- und Unrechtserfahrungen, die individuelle Anerkennung und Unterstützung durch finanzielle Hilfe. In Bremen wurde nun eine Beratungsstelle eröffnet.

Stiftung "Anerkennung und Hilfe" - Informationsveranstaltung für MultiplikatorInnen

Am 20. Juni 2017 fand eine gemeinsame Veranstaltung von der Senatorin für Soziales, dem Amt für Versorgung und Integration sowie dem Büro des Landesbehindertenbeauftragten zur Stiftung "Anerkennung und Hilfe" in der Bremischen Bürgerschaft statt. Auf der Veranstaltung wurden die Aufgaben der Stiftung, die Anlauf- und Beratungsstelle sowie das Verfahren vorgestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie aus Einrichtungen für psychisch beeinträchtigte Menschen.

Bremer Beratungsstelle medienwirksam vorgestellt - erste Anträge liegen vor

Am 21. März 2017 stellte die Beratungsstelle in Bremen im Rahmen eines Pressegesprächs ihre Arbeit vor. Neben Vertreterinnen und Vertretern des Amtes nahmen auch der Landesbehindertenbeauftragte sowie die Sozialsenatorin an dem Gespräch teil. Insgesamt stellen Bund, Länder und Kirchen circa 244 Millionen Euro zur Verfügung. Neben Bremen haben auch die Länder Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein bereits eine entsprechende Beratungsstelle eingerichtet.

Die Stiftung "Anerkennung und Hilfe" im Amt für Versorgung und Integration, Doventorcontrescarpe 172 D, ist erreichbar unter Telefon 04 21 / 361 52 92.

Presseresümee und weitere Informationen

buten un binnen vom 21. März 2017