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Teilhabe behinderter Menschen - eine Chance für Unternehmen

Gemeinsam mit den Unternehmensverbänden im Land Bremen richtete der Landesbehindertenbeauftragte im Herbst 2017 eine Fachveranstaltung zur Teilhabe behinderter Menschen auf dem ersten Arbeitsmarkt aus. Über 50 Interessierte tauschten sich im Kwadrat aus. MEHR

Bremer Firmen beschäftigen zu wenige Behinderte

Ende 2016 thematisierte der Weser Report die Situation von schwerbehinderten Menschen auf dem Ersten Arbeitsmarkt.
Fazit: In der Mindestquote liegen Bremer Unternehmen weit unter Bundesschnitt. 448 von 1536 betroffene Unternehmen in der Hansestadt bieten überhaupt keinen Arbeitsplatz für Menschen mit Handicap – und müssen zahlen. Zum Artikel

Menschen mit Handicap profitieren nicht vom Aufschwung am Arbeitsmarkt

Zum Thema Arbeit von Menschen mit Behinderung hat die "Aktion Mensch" im Dezember 2013 ihr Inklusionsbarometer vorgestellt. Die Erhebung zeigt deutlich auf, dass die Arbeitslosenquote von behinderten Menschen derzeit bei 14 % liegt und demnach annähernd doppelt so hoch ist wie die von Nichtbehinderten. Weiter sind unter anderem auch die Anträge auf Kündigung von Menschen Schwerbehinderung gestiegen.

Dr. Joachim Steinbrück sieht in diesem Bereich einigen Nachholbedarf. So gab er im Interview mit dem Weser-Kurier an, dass sich seines Erachtens das Problem auch in Bremen verfestigt hat.

Konzept "Job-Win-Win"

Das beiliegende Konzept wurde durch die Geschäftsführerin der "Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e. V.", Dr. Sigrid Arnade, während eines Treffens der "Arbeitsgruppe schwerbehinderte Menschen" vorgestellt. Das zentrale Element des Konzepts
"Job-Win-Win" ist die Bildung eines Netzwerks aus Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Unter anderem sollen die Mitglieder des Netzwerks andere Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber von dem (Mehr)Wert der Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen überzeugen.

Hier geht es zum Konzept (pdf, 410.8 KB)

Studie zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen auf dem ersten Arbeitsmarkt

Die Studie „Wie kann die Integration von schwerbehinderten Menschen in den ersten Arbeitsmarkt besser gelingen? Einstel-lungsgründe und –hemmnisse in Unternehmen im Land Bremen“ wurde vom Bremer Versorgungs- und Integrationsamt beim Institut für Arbeit und Wissenschaft in Auftrag gegeben. Die Erhebung resultierte daraus, da das Integrationsamt, trotz einer umfangreichen Informations- und Aufklärungsarbeit, immer wieder Beschäftigungshemmnisse der privaten Wirtschaft gegenüber schwerbehinderten Menschen feststellt.

Das Ziel der wissenschaftlichen Erhebung bestand darin, die Beschäftigungschancen bzw. -hemmnisse von schwerbehinderten Menschen in privaten Unternehmen im Land Bremen zu ermitteln und damit dazu beizutragen, dass Beratungsangebote besser mit den betrieblichen Anforderungen sowie den Bedarfen der schwerbehinderten Menschen abgestimmt werden. Im September 2010 wurde die Studie in der Bremer Handwerkskammer vorgestellt.

Die komplette Studie (pdf, 2.3 MB)

Das Persönliche Budget aus der Sicht des Landesbehindertenbeauftragten - Rechtsgrundlagen und Perspektiven

Vortrag des Landesbehindertenbeauftragten, gehalten während der Veranstaltung "Das Persönliche Budget" am 27.02.2008 im Aus- und Fortbildungszentrum Bremen. MEHR