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Zehn Jahre Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Wie steht es um den Diskriminierungsschutz für behinderte Menschen?

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Cover der 5. Bremer Integrationswoche

Vom 5. bis zum 10. September fand die 5. Bremer Integrationswoche statt. Der Landesbehindertenbeauftragte hat dies als Anlass genommen, um gemeinsam mit dem Institut für Gender-, Arbeits- und Sozialrecht die Veranstaltung "10 Jahre Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz - Diskriminierungsschutz auch für behinderte Menschen - Bilanz und Ausblick" im Haus der Wissenschaft auszurichten.

Ferner ist das Büro des Beauftragten Mitglied im Bremer Netzwerk gegen Diskriminierung. Zusammen haben die Netzwerkpartner während der Integrationswoche einen Infostand auf dem Bremer Marktplatz betrieben. Das Büro des Landesbeauftragten hat sich aktiv beteiligt und stand interessierten Passanten Rede und Antwort.

10 Jahre Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz - Diskriminierungsschutz auch für behinderte Menschen - Bilanz und Ausblick

Gegenstand der Veranstaltung im Haus der Wissenschaft war der Diskriminierungsschutz für behinderte Menschen nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz sowie die Bedeutung der Europäischen Union und der UN-Behindertenrechtskonvention für dessen Weiterentwicklung.

Nach der Begrüßung durch Dr. Joachim Steinbrück und Prof. Dr. Ursula Rust (bigas) gab es zwei Vorträge mit den Überschriften
"Quo vadis Antidiskriminierungsrecht? Bilanz und Ausblick des Diskriminierungsschutzes für Menschen mit Behinderung im AGG" sowie
"Die Rolle der Europäischen Union seit ihrem Beitritt zum UN-Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen".

Nach einer kurzen Pause fand eine lebendige Podiumsdiskussion statt. In ihrer Funktion als Moderation sorgte Beate Hoffmann für einen spannenden Austausch zwischen Prof. Dr. Marianne Hirschberg (Hochschule Bremen), Prof. Dr. Eva-Maria Feichtner (Beauftragte für inklusives Studieren der Universität Bremen), Prof. Dr. Ursula Rust, Dr. Michael Wrase (WZB Projektgruppe Allmendinger, Berlin) und Joachim Steinbrück.

Hintergrundinfos:

Weser Kurier - Ruf nach Reformen

Netzwerk gegen Diskriminierung betreibt Infostand auf dem Marktplatz

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Foto: Büro des LBB

Seit einigen Jahren gibt es das Bremer Netzwerk gegen Diskriminierung bereits. Von Anfang beteiligt sich das Büro des Beauftragten an dem Zusammenschluss. Um aktiv mit Passantinnen und Passanten über Diskriminierung ins Gespräch zu kommen, betrieb das Netzwerk einen Infostand während der 5. Integrationswoche auf dem Bremer Marktplatz. Im Rückblick ist festzuhalten, dass es vielfältige Gespräche mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern gab, welche verdeutlichten, dass Diskriminierung kein Nischenthema ist. Gemeinsam mit Wilhelm Winkelmeier von SelbstBestimmt Leben und Sewita Mebrahtu von ADA - Antidiskriminierung in der Arbeitswelt stand das Büro des Beauftragten am 09. September Bürgerinnen und Bürger Rede und Antwort.

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