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Diskriminierung

Vielfalt und Inklusion: LSBTIQ* mit Beeinträchtigungen - Fachtag am 17. Oktober 2022

Mit dem Fachtag "Vielfalt und Inklusion: LSBTIQ* mit Beeinträchtigungen" wollen wir beginnen und die Menschen und Organisationen im Bereich der geschlechtlichen und sexuellen Vielfalt, mit und ohne Behinderungen, zusammenbringen. Alte und Junge, egal wo sie geboren sind, alle müssen mitmachen, damit der Plan gelingt. Wir wollen Raum geben und die Aktiven in den Bereichen geschlechtliche Vielfalt sowie sexuelle Orientierung und Behinderung in Bremen und Bremerhaven zusammenbringen. Hier geht es zu weiteren Informationen.

Rahmenkonzept gesellschaftliche Teilhabe und Diversity veröffentlicht

Im Herbst 2021 wurde das 98 Seiten umfassende "Rahmenkonzept gesellschaftliche Teilhabe und Diversity" vorgestellt. Das Rahmenkonzept soll dazu beitragen, dass alle Bremer:innen Gelegenheit haben, am gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Leben teilzuhaben. Ein thematisches Handlungsfeld stellt in dem Konzept "Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung" dar. Dem Team des LBB war vor allem wichtig, dass der übergeordnete intersektionale Ansatz im Konzept verfolgt wird. Dem ist im Rahmenkonzept Rechnung getragen worden.
Weitere Infos in der Pressemitteilung Rahmenkonzept gesellschaftliche Teilhabe und Diversity

Arne Frankenstein beteiligt sich an der ZGF-Kampagne "40 Jahre - 40 Stimmen"

1981 wurde die Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF) als Landesbehörde errichtet. In dieser Zeit konnte einiges bewegt werden. Es gibt aber immer noch vieles zu tun, so dass auch die kommenden 40 Jahre spannend und arbeitsreich bleiben werden.
Anlässlich des Jubiläums hat die ZFG von 40 Bremer:innen ihre Meinung zum Thema Gleichstellung erfahren. Es waren "Stimmen", die der ZGF besonders am Herzen liegen. Eine der Stimmen ist die von Arne Frankenstein: "Diskriminierung lässt sich nicht nur auf Behindertenfeindlichkeit, Sexismus oder Rassismus reduzieren. Wir müssen uns gemeinsam gegen jegliche Formen der Diskriminierung einsetzen. Nur so schaffen wir eine Kultur, die Vielfalt anerkennt und gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht." 40 Jahre ZGF

Aufbau einer Bremer Landesantidiskriminierungsstelle

Die Bürgerschaft hat im Sommer 2020 die Einrichtung der Landesantidiskriminierungsstelle (LADS) beschlossen. Bremen zieht hiermit mit anderen Bundesländern gleich und kommt somit seiner Verantwortung nach, seine Bürger:innen noch besser vor Diskriminierung zu schützen. Im Juni 2021 hat die Deputation für Soziales, Jugend, Integration und Sport abschließend beschlossen, dass die LADS spätestens im Oktober ihren Betrieb aufnehmen soll. Für den Betrieb der LADS sind insgesamt fünf Stellen vorgesehen.

Die Einrichtung der LADS darf aus Sicht von Arne Frankenstein nicht dazu dienen, bestehende Beratungsangebote einzuschränken oder zu ersetzen - im Gegenteil, diese sollte zum Beispiel in Form von Erst- und Verweisberatung die Bremer Beratungsstrukturen nutzen, ergänzen und unterstützen.

Netzwerk gegen Diskriminierung

Allgemeines

Im Rahmen einer ressortübergreifenden Arbeitsgruppe, in der auch das Büro des Landesbehindertenbeauftragten mitgearbeitet hat, wurden eine Senatsvorlage und der Bericht des Senats an die Bremische Bürgerschaft "Netzwerk gegen Diskriminierung" erarbeitet.
Eine der darin angekündigten Maßnahme fand im Mai 2013 statt, nämlich eine Veranstaltung für die Beratungsstellen, in welcher unter anderem das Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) thematisiert wurde.

Die Arbeitsgruppe besteht fort und hat gemeinsam für die Webseite der Senatorin für Soziales Informationen für Ratsuchende zusammengestellt.