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Migration & Behinderung

Aufmerksamkeit für ein viel zu wenig beachtetes Thema
Mit der Erarbeitung des Landesaktionsplans ist auch das Thema "Migration & Behinderung" stärker in den Fokus der Arbeit des Landesbehindertenbeauftragten gerückt. Auf dieser Seite wollen wir Sie einerseits über unser Engagement auf dem Laufenden halten und andererseits Ihnen Hintergrundinformationen und gute Beispiele zur Verfügung stellen.

Wir freuen uns auf Ihre Anfragen zum Thema "Migration & Behinderung"

Projekt "Ortsbesuche"

Foto: Büro des Landesbehindertenbeauftragten

Gemeinsam mit SelbstBestimmt Leben (Projektträger) und der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. führt der Arbeitsstab des Behindertenbeauftragten seit November 2016 das Projekt "Ortsbesuche" in Bremen durch. Mit den niedrigschwelligen "Ortsbesuchen" soll gegenseitiges Verständnis zwischen den Akteurinnen und Akteuren aus den Bereichen "Migration" und "Behinderung" aufgebaut werden.

Die Zusammenführung von interessierten Organisationen wird sich über die Jahre 2017 und 2018 strecken. Besucht wurden unter anderem bereits die Übergangswohnheime Arbergen und Überseetor, das Zentrum für interkulturelle Studien - ZIS e. V. sowie Frauengesundheit Tenever. Die Organisatoren sind weiterhin auf der Suche nach Partnern aus den Bereichen "Behinderung" und "Migration" und freuen sich auf Ihre Kontaktaufnahme.

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Mehrsprachiger Flyer soll Durchblick schaffen

Foto: Büro LBB

Nach mehr als sechsmonatiger Erarbeitung hat der Landesbehindertenbeauftragte Mitte 2016 einen Flyer zum bestehenden Beratungs- und Unterstützungssystem für behinderte Menschen in Bremen präsentiert. Um die vorhandenen Angebote vor allem auch Menschen mit Zuwanderungsgeschichte näher zu bringen, erscheint der Flyer in Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch sowie Türkisch sowie in deutscher Standard- und Leichter Sprache. Gerne lassen wir Ihnen auch ein Flyer-Päckchen zukommen MEHR

Werkstattgespräch auf Bundesebene zum Thema "Migration & Behinderung"

Foto: Integrationsbeauftragte / Franquesa
Foto: Integrationsbeauftragte / Franquesa

Im Juni 2016 fand auf Einladung der Bundesbehindertenbeauftragten, Verena Bentele und der Beauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Aydan Özoðuz das Werkstattgespräch "Migration & Behinderung" statt. An dem Austausch im Bundeskanzleramt haben rund 30 Expertinnen und Experten aus Praxis, Wissenschaft und Politik teilgenommen. Der Bremer Arbeitsstab war durch Kai Baumann vertreten.
Die Initiative der beiden Beauftragten geht über das Fachgespräch hinaus. Sie bildete den Auftakt für eine größere Netzwerkveranstaltung, die im ersten Halbjahr 2017 stattfinden wird.

Intensiver Austausch mit dem Studiengang "Inklusive Pädagogik"

Anfang November 2015 war das Büro des Beauftragten wiederholt an der Universität Bremen zu Gast. Neben Dr. Joachim Steinbrück, der mit Studierenden des Erstsemesters über das bestehende Bildungssystem in Bremen debattierte, gab Kai Baumann einer Arbeitsgruppe einen Überblick über die derzeitigen Aktivitäten des Landesbehindertenbeauftragten im Bereich "Migration & Behinderung" MEHR

Dokumentation zur Veranstaltung "Brücken bauen..."

Im Auftrag des Landesbehindertenbeauftragten und des Bremer Rats für Integration wurde von Fatmanur Sakarya-Demirci, Julia Nürnberg sowie Inga Marie Pape eine Dokumentation zur Veranstaltung "Brücken bauen: Wie kann sich das Unterstützungssystem für behinderte Menschen für Migrantinnen und Migranten weiter öffnen?" erarbeitet. Für die Doku wurden unter anderem die bei einem Word-Café üblichen Papiertischdecken ausgewertet sowie die Tischmoderatorinnen und -moderatoren interviewt. Herausgekommen ist eine Ausarbeitung, welche einen guten Überblick über die derzeitige Situation in der Stadt Bremen gibt.
Dokumentation (pdf, 733 KB)

Zeitschrift "impu!se" thematisiert die interkulturelle Öffnung der Unterstützungssysteme für behinderte Menschen in Bremen

Die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. bringt vier Mal jährlich die Zeitschrift "impu!se" raus. In der 87. Ausgabe geht es unter anderem um die interkulturelle Öffnung der Unterstützungssysteme für behinderte Menschen. Auf Seite 23 wird der derzeitige Stand im Land Bremen beschrieben.
"impu!se" - 87 Ausgabe - Artikel auf S. 23 (pdf, 2.9 MB)

"Brücken bauen: Wie kann sich das Unterstützungssystem für behinderte Menschen für Migrantinnen und Migranten weiter öffnen?"

Ein Blick in den vollen Festsaal (Foto: Bremische Bürgerschaft)

Auf Einladung des Landesbehindertenbeauftragten und des Bremer Rats für Integration kamen am 26. Februar 2015 über 100 TeilnehmerInnen sowie Vertreterinnen und Vertretern von Migrantenorganisationen, Religionsgemeinschaften, Behindertenverbänden und Behindertenberatungsstellen, im Festsaal der Bremischen Bürgerschaft zusammen. Das Veranstaltungsformat "World-Café" sorgte für einen lebhaften Austausch und ein starkes netzwerken unter allen Beteiligten MEHR

Fachtag des "Labors Interkulturelle Öffnung / Kultursensible Arbeit"

Im Frühjahr 2015 nahm Kai Baumann aus dem Büro des Beauftragten an einer Veranstaltung der Bundesvereinigung Lebenshilfe als Referent teil. In seinem Vortrag stellte Baumann die Maßnahmen aus dem Landesaktionsplan vor, welche sich mit dem Thema "Migration & Behinderung" beschäftigen.

Veranstaltung der AWO zum Projekt "VielfaltTreff Bremen – für zugewanderte Menschen mit Handicap"

(Foto: AWO Bremen)

Mehr als drei Jahre gab es von der AWO Integra das Projekt "VielfaltTreff Bremen – für zugewanderte Menschen mit Handicap". Es handelte sich dabei um ein von Aktion Mensch gefördertes Projekt, welches im Sommer 2014 auslief. Zum Abschluss gab es am 24. Juli 2014 einen Fachtag. Neben der AWO und SelbstBestimmt Leben e.V. hat sich auch der Arbeitsstab des Beauftragten inhaltlich an der Veranstaltung beteiligt. Hier erfahren Sie MEHR