Im Rahmen des Aktionsmonats für Inklusion vom 9. April bis zum 30. April 2026 haben die Bremer Museen für Alltagsgeschichte (Adern der Stadt, Altes Pumpwerk, Dom-Museum, Hafenmuseum, Krankenhaus-Museum, Rundfunkmuseum, Schulmuseum Bremen, Tischlerei-Museum und WUSEUM) gemeinsam für das Thema sensibilisiert, ein offenes Angebot zu schaffen, aber auch sich selbst und die museale Arbeit kritisch zu hinterfragen.
Um gemeinsam Perspektiven für eine barrierefreiere Zukunft in Museen zu erarbeiten und auch in den Austausch mit den unterschiedlichen Communities zu kommen, luden die Bremer Museen für Alltagsgeschichte gemeinsam mit der Bürgerschaftskanzlei und dem Landesbehindertenbeauftragen zu einer offenen Podiumsdiskussion ein.
Zu den Ergebnissen der Veranstaltung zählten eine stärkere Sensibilisierung für das Thema Barrierefreiheit, ein Austausch über bestehende Barrieren in den Museen sowie die Diskussion und Entwicklung möglicher Lösungsansätze für die Zukunft. Gemeinsam mit den 60 Teilnehmenden wurden Perspektiven für mehr Barrierefreiheit in Museen erarbeitet. Zudem wurden Ansätze zur Stärkung inklusiver Vermittlungsangebote sowie zur stärkeren Beteiligung behinderter Menschen in relevanten Entscheidungs- und Gestaltungsprozessen diskutiert.
Die Ergebnisse der Veranstaltung sollen nun weiterverfolgt werden, z.B. durch die Beratung im Landesteilhabebeirat.
Moderation: Birgit Tellmann, Bundeskunsthalle, Sprecherin der Fachgruppe "Inklusion und Diversität" vom Bundesverband Museumspädagogik