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Tagungen und Veranstaltungen 2022

Rückwärtslaufen kann ich auch – Kinovorführung am 09. November 2022

Kinoplakat - Ein Kind mit Elektroden am Kopf

Wie erging es Menschen mit Behinderung in der DDR? Wie stellte sich die Lage von Familien mit behinderten Kindern dar? Wo gab es Unterschiede zur Bundesrepublik? Mit diesen und weiteren Fragen befasste sich Landesbehindertenbeauftragte gemeinsam mit Pia Schmüser, Swantje Köbsell, Jörn Neitzel und dem Publikum im Anschluss an den Kinofilm "Rückwärtslaufen kann ich auch".

#Tour_de_Bremen #LBB_auf_Achse sechste Station

Gruppenfoto während des Besuchs des Quartiers Ellener Hof.
Foto LBB

Besuch des Landesbehindertenbeauftragten im sozial-ökologischen Modellquartier „Stadtleben Ellener Hof“!

Am 12. Oktober haben wir uns im Rahmen der „Tour de Brême“ das neu entstehende Quartier „Stadtleben Ellener Hof“ im Herzen von Bremen-Osterholz angesehen. Frau Schöbel (Koordinatorin Stadtleben Ellener Hof) hat uns in Begleitung des Vorstandsvorsitzenden der Bremer Heimstiftung Herrn Vater sowie Herrn Schauppner (Leiter Neue Wohnformen Bremer Heimstiftung) durchs Quartier geführt. Uns wurde die Holz-Hybrid-Bauweise erläutert und erfuhren dabei, dass es hier auch noch freien Rollstuhlgerechten Wohnraum zu mieten gibt. Wir haben Stopps eingelegt bei der von der „bras e. V. betriebenen Fahrradstation mit -vermietung und Selbsthilfe-Werkstatt, die auch ein sog. Rollstuhlfahrrad zur Vermietung vorhält. Ein weiterer interessanter Stopp war dann das inklusive Gästehaus Maribondo mit Bistro und Dorfladen der Stiftung Maribondo das Floresta. Neben der Besichtigung der Kultur Aula war dann noch besonders beeindruckend das Wohnangebot des Martinsclubs e. V. kennen zu lernen. Die Nutzer:innen leben dort seit September vergangenen Jahres und gaben uns einen sehr authentischen sowie persönlichen Einblick in ihren Alltag. Nach drei Stunden im Quartier Stadtleben Ellener Hof hatten wir eine Vielzahl am positiven Eindrücken gewonnen. Wir haben unsere Beratung und Einbindung bei der weiteren baulichen sowie inklusiven Entwicklung angeboten und freuen uns auf einen weiteren Besuch im kommenden Jahr. Weiteres kann auf folgender Homepage nachgelesen werden.

Bürgerforum 14. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)

Am 28. September hat Arne Frankenstein an einem Bürgerforum mit dem Thema „Angehörige mit hohem Unterstützungsbedarf zu Hause pflegen und behandeln – ein machbares ‚Mensch-über-Bord-Manöver‘?“ auf dem Podium teilgenommen.
Das Bürgerforum, das in der Kulturkirche St. Stephani stattfand, von Ninia LaGrande moderiert worden ist und online bei Youtube im Livestream zu verfolgen war, fand im Rahmen des 14. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) in Bremen statt.

Im Zentrum der Diskussion von Expert:innen aus dem Bereich der Palliativversorgung mit dem interessierten Publikum stand die Frage, wie ein selbstbestimmtes und menschenwürdiges Leben zuhause ermöglicht werden kann. Deutlich geworden ist, dass die Palliativversorgung noch viel mehr als Querschnittsthema mitgedacht und flächendeckend ermöglicht werden muss.

Gerade die dramatische Personal-Situation bei der Versorgung pflegebedürftiger und behinderter Menschen muss ein Umdenken in der Ressourcensteuerung bewirken. Der Landesbehindertenbeauftragte hat sich vor diesem Hintergrund in seinem Schlusswort auch dafür ausgesprochen, innovative Konzepte der sozialräumlichen personenzentrierten Unterstützung von pflegebedürftigen und behinderten Menschen mehr als bislang zu erproben. Denn klar ist vor allem auch: das Thema betrifft viele Menschen auch jüngeren Alters und muss gesellschaftlich im Zusammenhang mit der Teilhabe behinderter Menschen mehr beachtet werden.

#Tour_de_Bremen #LBB_auf_Achse fünfte Station

von links nach rechts: Jörg Angerstein, Arne Frankenstein, Nadine Stahl und Birgit Kramer
Foto: Hans-Wendt-Stiftung

Auf seiner “Tour de Brême” besuchte Arne Frankenstein am Dienstag, 26. Juli die Hans-Wendt-Stiftung. Bei dem zwiestündigen Austausch stand die Situation behinderter Kinder und Jugendlicher im Fokus. Nach einer kurzen Einführung, in der Stiftungsvorstand Jörg Angerstein die Stiftung näher vorstellte, einen Blick auf die Historie warf und aktuelle Entwicklungen und Projekte erörterte, stand die Interdisziplinäre Frühförderung auf der Agenda des Besuchs. Birgit Kramer, Bereichsleitung Pädagogik, sowie Nadine Stahl, Leitung der Interdisziplinäre Frühförderung, gaben unserem Büro einen Einblick in die Strukturen, Rahmenbedingungen, Antragswege, Leistungsformen und Umsetzungsorte für Frühförderung. Auch die Therapiedurchführung in der Pandemie, der zunehmende Bedarf an Frühförderung sowie die Aspekte Teilhabe und Inklusion wurden in dem Gespräch vertieft. Wir bedanken uns recht herzlich bei den Kolleg:innen der Hans-Wendt-Stiftung für den offenen Austausch zur Situation behinderter Kinder und Jugendlicher in Bremen.

#Tour_de_Bremen #LBB_auf_Achse vierte Station

von links nach rechts sind Anna Kreyenhop, Arne Frankenstein und Vlastimila Carranza zu sehen.
Foto: LBB

Im Rahmen der „Tour de Breme“ hat Arne Frankenstein Mitte Juli GutsKinder e.V. besucht. Der Verein ist 2015 von Anna Kreyenhop gegründet worden. Aus vielen persönlichen Erfahrungen heraus bietet der Verein für Kinder mit und ohne Behinderung Ferien- und Freizeitgestaltung an. Derzeitige Angebote sind die "Tenniskinder" und die "Kreativkinder". Im Rahmen der Ferienfreizeit werden auch Tagesausflüge mit den Teilnehmer:innen unternommen.
Der Wunsch des Vereins ist es, dass sich Ferien- und Freizeitgestaltungen künftig inklusiv aufstellen und allen Kindern eine Teilhabe ermöglichen. Arne Frankenstein unterstrich in dem Gespräch, dass kaum ein Lebensbereich sich so gut als gesellschaftlicher Motor für Inklusion eignet wie der Sport. Aus seiner Sicht besteht hier noch Luft nach oben im Land Bremen. Gutskinder finanziert sich aktuell ausschließlich aus Spenden. Das 42köpfige Mitarbeiter*innen-Team besteht hauptsächlich aus ehrenamtlich Engagierten.
Wir danken Anna Kreyenhop, Vlastimila Carranza und dem gesamten Team für den spannenden Austausch.

Eine Stadt für Alle: Barrierefreiheit im Zentrum

Der LBB hinter einem Redepult vor dem Publikum

Mitte Juli fand die Veranstaltung „Eine Stadt für Alle: Barrierefreiheit im Zentrum“ statt. Mehr als 80 Teilnehmer:innen folgten der Einladung in die Bürgerschaft. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das World-Café zu den Themen "Gestaltung des ÖPNV", "Gestaltung des öffentlichen Raums", "Barrierefreiheit von Gastronomie, Einzelhandel und anderen öffentlich zugänglichen Gebäude" sowie "Inklusives Wohnen, Arbeiten und Lernen". Hier wurde nicht nur konstruktiv diskutiert, sondern es wurden auch vielfältige Vorschläge zur Barrierefreiheit im Zentrum unterbreitet. Auf der abschließenden Podiumsdiskussion wurde deutlich, dass diese erfolgreiche Veranstaltung nur der Beginn sein kann.

Beachten Sie auch die Nachlese zur Veranstaltung Eine Stadt für Alle (pdf, 832.5 KB).

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Hauptsache das Kind ist gesund? Debatte zur Einführung des nicht-invasiven Pränataltests als Kassenleistung

Plakat zur Veranstaltung Hauptsache das Kind ist gesund? Debatte zur Einführung des nicht-invasiven Pränataltests als Kassenleistung

In einer Veranstaltung der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF) und des Büros des Landesbehindertenbeauftragten am 29. Juni 2022 wurde eine gemeinsame Perspektive auf den nicht-invasiven Pränataltests (NIPT), dessen Konsequenzen für Schwangere, werdende Eltern und unsere Gesellschaft diskutiert. WEITER

#Tour_de_Bremen #LBB_auf_Achse dritte Station

Arne Frankenstein, Stefanie Petersen, Herr Schäfer-Hockmann (Leitung Nachtwerk) und Frau Segers (Öffentlichkeitsarbeit)  vor der Tür ds Nachtwerks in Walle
Foto: LBB

Arne Frankenstein und Stefanie Petersen haben Ende Juni im Rahmen der LBB-Besuchstour das Nachtcafé (psychiatrische Hilfe durch die Gemeinschaft) in Walle besucht. Nach einer herzlichen Begrüßung durch Herrn Schäfer-Hockmann (Leitung Nachtwerk) und Frau Segers (Öffentlichkeitsarbeit) erhielt der LBB in den Räumlichkeiten des Nachtcafés einen Einblick in das Angebot des Nachtwerk Bremens. Das Nachtcafé, welches täglich von 20:00 Uhr bis 1:00 nachts geöffnet ist, bietet Gesprächs- und Kontaktmöglichkeiten für Menschen in Krisensituationen. Vorort sind zwei Mitarbeiter*innen der Bremer Werksgemeinschaft als kompetente Ansprechpartner*innen. Der LBB bekam bei einem kühlen Glas Wasser einen guten Eindruck von der angenehmen Atmosphäre des Nachtcafés. Neben dem Nachtcafé wird vom Nachtwerk ein nächtliches Krisentelefon für ganz Bremen angeboten. An dieses können sich Menschen mit einer psychischen Erkrankung nachts wenden, wenn sie in einer schwierigen Situation nicht alleine sein möchten. Vielen Dank an das engagierte Team des Nachtwerks, dass wir seine Arbeit kennenlernen durften!

LBB beteiligt sich an der Schulkinowoche

Arne Frankenstein und matthias Wallraven vor dem Eingang des Kinos Gondel
Foto: LBB

Anfang 2022 wurde der Landesbehindertenbeauftragten von Matthias Wallraven (City46) gefragt, ob er sich an der Schulkinowoche 2022 beteiligen möchte. Arne Frankenstein hat direkt zugesagt. Und so guckten Mitte Juni vier Schulklassen den Roadmovie "THE PEANUT BUTTER FALCON" in der Gondel. Der Film bot eine Menge an Stoff für das anschließend stattgefundene Gespräch zwischen Schüler:innen und Arne Frankenstein. Zu nenne sind unter anderem Selbstbestimmte Lebensführung, persönliche Zukunftsplanung, unzureichende/ falsche Unterstützungssysteme und das Thema behinderte Menschen in den Medien. Lieber Matthias, nächstes Jahr sind wir gerne wieder am Start...

Veranstaltungsreihe „Künstliche Intelligenz und Teilhabe“ in Bremen im Mai 2022

Zur Veranstaltungsreihe Künstliche Intelligenz und Teilhabe

Psychiatrie anders denken - Eine kritische Auseinandersetzung mit Gesellschaft in Film

Im Mai 2022 haben wir in Kooperation mit der Kritischen Initiative für Vielfalt und Inklusion (KIVI) sowie dem CITY 46 den letzten Film aus der Reihe "Psychiatire anders denken" gezeigt. Mit der Filmreihe haben wir uns mit einem bunten Publikum mit der Psychiatrie im Land Bremen von gestern, heute und morgen beschäftigt. Zur Veranstaltungsreihe Psychiatrie anders denken

Lebenslanges Lernen – Alles Inklusive?!

Zeichnung einer Box, die ein Tablett mit Digitalen Angeboten trägt, im Hintergrund Bücher

Im Rahmen der Reihe "Lebenslanges Lernen – Alles Inklusive?!" gestaltete die Zentralstelle für barrierefreie Informationstechnik am 30 März den Workshop "Digitalisierung - Barrieren im digitalen Raum (er)kennen und künftig vermeiden".
Die Veranstaltungsreihe der Stadtbibliothek Bremen fand in Kooperation mit dem Referat für Weiterbildung der Senatorin für Kinder und Bildung sowie dem Landesbehindertenbeauftragten statt.

Triage-Situationen diskriminierungsfrei gestalten

Mit der Veranstaltung ist es dem Landesbehindertenbeauftragten ein Anliegen gewesen, die intensiv geführte Diskussion zur Triage vor dem Hintergrund des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts aufzugreifen und zu vertiefen. In der zweistündigen Fachveranstaltung ging es insbesondere um die Frage, was der Gesetzgeber nun tun muss, um verfassungsgemäße Vorkehrungen zum Schutz behinderter Menschen zu treffen und eine Diskriminierung wirkungsvoll und praxistauglich zu verhindern.

Weitere Informationen unter:
Triage-Situationen diskriminierungsfrei gestalten

Veranstaltung: Inklusion? So gelingt sie auch beim lebenslangen Lernen!

Am 17. Februar fand eine Veranstaltung in Kooperation mit dem LBB zum „Lebenslangen Lernen“ statt an der über 170 Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet teilgenommen haben.
Arne Frankenstein hat in seiner Begrüßungsrede deutlich gemacht, das die Angebote im lebenslangen Lernen nicht nur gewünscht sind für behinderte Menschen, sondern nach der UN-BRK verpflichtend sind, um ein inklusives Bildungssystem auf allen Ebenen und lebenslanges Lernen zu gewährleisten.
Deutschlands wohl bekanntester Inklusions-Aktivist Raúl Krauthausen ging in seinem Vortrag unter anderem auf das Zusammenspiel von Teilhabe und Teilhabe, also Teilsein ein und beschrieb als „Magie der Inklusion“ die wichtigen Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung. Seine Vision von Bildung für alle ist, dass alle Angebote einer Stadtbibliothek oder einer Weiterbildungseinrichtung auch für behinderte Menschen entwickelt werden - und zwar von der Programmplanung bis zur Durchführung.
Veranstalter war die Stadtbibliothek Bremen in Kooperation mit dem Referat für Weiterbildung der Senatorin für Kinder und Bildung und dem LBB.
Eine Workshop-Reihe "Lebenslanges Lernen - alles inklusive?!" schließt sich der Veranstaltung an.

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